Taschengeldtabelle
Taschengeldtabelle 2012 als Richtschnur für Eltern
Das Taschengeld ist ein wichtiger Bestandteil der Kindererziehung. Es unterstützt die Kinden dabei, einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu erlernen. Dadurch wird sichergestellt, dass sich die Kinder in späteren Jahren in der Geschäftswelt zurechtfinden können. Doch Eltern fragen sich immer wieder, wie viel Taschengeld sie ihrem Kind geben sollten. Hier kann die Taschengeldtabelle 2012 weiterhelfen. Mittels der Taschengeldtabelle können Sie dieses Problen ganz einfach lösen.
Taschengeldhöhe nach dem Alter festlegen
Der entscheidende Faktor für die Taschengeldhöhe ist das Alter des Kindes. Eine gute Richtschnur für die richtige Taschengeldhöhe ist Taschengeldtabelle. Wie Sie anhand der Taschengeldtabelle 2012 ersehen können, ist es durchaus empfehlenswert bereits im frühen Kindesalter den Kindern ein kleines Taschengeld zu geben. Mit zunehmendem Alter sollte dann das Taschengeld entsprechend der Taschengeldtabelle 2012 bis zur einer Obergrenze von 62 Euro immer weiter erhöht werden. Der nachfolgenden Taschengeldtabelle können Sie problemlos entnehmen, wie viel Taschengeld für welches Kindesalter sinnvoll ist. Die in der Taschengeldtabelle 2012 enthaltenen Zahlen entstammen einer Empfehlung der Jugendämter.
Taschengeldtabelle 2012:
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Kindesalter
Taschengeld
2 – 5 Jahre
0,5 Euro pro Woche
6 - 7 Jahre
1,50 – 2 Euro pro Woche
8 – 9 Jahre
2 – 2,50 Euro pro Woche
10 – 11 Jahre
13 – 15 Euro pro Monat
12 – 13 Jahre
18 – 20 Euro pro Monat
14 – 15 Jahre
23 – 26 Euro pro Monat
16 – 17 Jahre
32 – 42 Euro pro Monat
18 Jahre
62 Euro pro Monat
Wenn sie die Taschengeldhöhe für ein bestimmtes Alter aus der Taschengeldtabelle 2012 ablesen, sollten Sie beachten, dass bis zu einem Alter von neun Jahren die Auszahlung des Geldes wöchentlich erfolgt. Danach wird allerdings gemäß der Taschengeldtabelle auf eine monatliche Auszahlung umgestellt.
Finanzielle Rahmenbedingungen müssen berücksichtigt werden
Je nach finanzieller Situation der Familie sowie der Anzahl der in der Familie lebenden Kinder kann es durchaus vorkommen, dass das Taschengeld zwangsläufig niedriger ausfallen muss, als von der Taschengeldtabelle vorgegeben. In solchen Fällen ist auf jeden Fall ratsam, dass Eltern mit ihren Sprösslingen offen über das Thema Geld reden. Sehen Sie die Taschengeldtabelle 2012 als Leitlinie aber nicht als feste Vorgabe an.
Demgegenüber sollte in Fällen, in denen ausreichend Geld in der Haushaltskasse vorhanden ist, trotzdem nicht zu stark von den Vorgaben der Taschengeldtabelle 2012 abgewichen werden. Denn das Taschengeld kann den gewünschten Lerneffekt nur dann richtig entfalten, wenn sich die Kinder mit ihrem Geld auch teilweise einschränken müssen. Bleiben Sie deshalb, auch wenn Ihnen mehr Geld zur Verfügung steht, immer möglichst nah an den Werten der Taschengeldtabelle 2012

Sparbuch fürs Taschengeld
Neben der richtigen Taschengeldhöhe, die Sie aus der Taschengeldtabelle 2012 entnehmen können, ist es auch wichtig, den Kindern den richtige Verwendung des Taschengelds zu vermitteln. Die Kinder sollten lernen, dass man sein Taschengeld nicht immer direkt ausgeben muss, sondern auch sparen kann. Deshalb ist es ratsam, den Kindern ein Sparbuch fürs Taschengeld einzurichten. Wir empfehlen hier das Sparbuch der TARGOBANK. Denn bei gleicher Sicherheit bietet es deutlich höhere Zinsen.
Taschengeld nicht zur Bestrafung einsetzten
Damit das Taschengeld wirklich dabei hilft, dem Kind den richtigen Umgang mit Geld näher zu bringen, ist es wichtig, dass es nicht dazu genutzt wird, um Kinder zu bestimmten Verhaltensweisen zu animieren. Dass bedeutet Eltern sollten es unbedingt vermeiden, Kinder im Falle eines Fehlverhaltens oder schlechter Schulnoten mit einer Kürzung des Taschengelds zu bestrafen. Auf der anderen Seite ist es auch nicht zu empfehlen, das Taschengeld des Kindes bei guten Leistungen als Belohnung kurzfristig zu erhöhen.
Was muss vom Taschengeld bezahlt werden?
Neben der Taschengeldhöhe, die sich aus der Taschengeldtabelle 2011 entnehmen lässt, müssen Eltern mit ihren Kinder auch genau abklären, was die Kinder von ihrem Taschengeld selbst bezahlen sollen. In erster Linie soll das Taschengeld dazu dienen, dass die Kinder davon ihren individuellen Wünschen (Spielzeug, Süßigkeiten usw.) nachkommen können. Auch außerplanmäßige Freizeitaktivitäten wie beispielsweise ein Besuch im Zoo sollten vom Taschengeld bezahlt werden. Demgegenüber ist es anzuraten, dass die notwendigen Ausgaben des Alltags (Schulsachen, Ernährung usw.) von den Eltern getragen werden und nicht zu Lasten des Taschengeldes gehen.